Info-Bild Nr.: 1
Inszenierung 'Geschosshagel', Militärhistorisches Museum Dresden 2011


Exponate: Präsentation und Montage von Großexponaten

  

Präsentationswände für Giraffe und Walrippe   
Zeughaus Wittenberg 2014 / 2015


Präsentationsfläche für offen präsentiertes Großexponat mit inleigendem Stahlrahmen. Im Montagebereich ist eine Lastverteilungsplatte aus Multiplex eingelegt.
Das Wandelement vermittelt zwischen den Anforderungen des Exponates hinsichtlich seiner Tragfähigkeit, des Denkmalschutzes, indem unnötike Bohrungen in der historischen Bausubstanz vermieden werden und durch seine hochwertige, farblich abgestimmte Oberfläche auch den Ansprüchen der Ausstellungsgestaltung.





  

Präsentationstisch Stadtmodell,   
Wittenberg 2014 / 2015


Unterkonstruktion für das historische Stadtmodell Wittenbergs. Der aufwendig und liebevoll gestaltete Modellbau umfasst 48 Einzelplatten auf einer Gesamtfläche von etwa 9 x 5 Metern. Bis zur Neueinrichtung zur Ausstellungseröffnung 2915 wurde das Modell auf etwa 120 einzelnen Werkstattböcken präsentiert.
Die erbrachte Überarbeitung der Präsentation umfasste folgende Leistungen:

    - Werkplanung für den Neubau eines Präsentationstisches nach Entwürfen des Büros "Kocmoc.net", Leipzig.
    - Anfertigung des Tischgestelles und der umlaufenden Verblendungen
    - Rückbau der vorhandenen Einrichtung und des Modells
    - Montage der neuen Unterkonstruktion vor Ort
    - Neueinrichtung der 48 Modellplatten
    - Reinigung und Teilreparatur des Modellbaus, farbliche Ergänzungen und Korrekturen
    - Neueinrichtung der elektrischen Versorgung der Modellbeleuchtung (12V)
    - Neugestaltung des Modellabschlusses
    - Bau und Einrichtung der aufgesetzten Medienstationen

Der Raum weist in Längsrichtung ein Gefälle von etwa 15 cm auf. Dieses wird durch ein System von 28 einzeln justierbaren Beinen weitgehend ausgeglichen.



2011



Militärhistorisches Museum Dresden

Aufstellen einer V2- Raketenhülle aus fünf Segmenten in tlw. stark korrodiertem Zustand auf dem Nachbau eines historischen "Starttisches":
Die einzelnen Raketensegmente stammten möglicher Weise von ursprünglich verschiedenen, sehr bauähnlichen Raketen oder wurden an unterschiedlichen Standorten gefertigt. Aufgrund der starken inseitigen Korrosion und der bauartbeding erschwerten Prüffähigkeit des Objektes konnte die hinreichende Exponatfestigkeit für eine selbsttragende Aufstellung nicht gesichert werden. Daher wurde die Aufstellung kurz vor dem angesetzten Termin durch den verantwortlichen Prüfstatiker abgelehnt.
Eine aussen leiegende Entlastung der Objekthülle durch konstruktive Maßnahmen kam aus Gründen der Objektinszenierung nicht infrage.

Wir konnten eine Konstruktion vorschlagen, die am Starttisch montiert innerhalb der Rakete aufragt, von dort an zahlreichen Punkten inseitig die Last der Raketenhülle auffängt und über den Starttisch, der als Nachbau hinreichend stabil schien, in den Boden ableitet. Innerhalb weniger Wochen konnten wir diese Konstruktion entwickeln, die statischen Nachweise erbringen, die erforderlichen Freigaben einholen und die Konstruktion vor Ort realisieren.
Hierbei wurden wir freundlich und engagiert unterstützt durch Mitarbeiter des MHD und der Bundeswehr, vor Allem danken wir dem damaligen Restaurator des MHD, Herrn Volkmar Stimpel und dem Leiter der Museumseinrichtung auf Seiten der Bundeswehr, dem damaligen Hauptmann Röhner.
Die Montage erfolgte in Zusammenarbeit mit den Vorgenannten und deren engagiertem Team. Eine besondere Herausforderung hierbei war, wie auch bei allen anderen Inszenierungen in diesem Zusammenhang,, die besondere bauliche Situation im sog. Liebeskind-Keil des MHD...


Hierzu:

    -Entwickeln von Exponathalterungen unter   
    Berücksichtigung von Exponatgewicht und -festigkeit
    -Beibringen von Expertisen zur Exponatfestigkeit
    -Beibringen und Mitentwickeln der   
    statischen Berechnungen zu Exponathalterung   
    und Seilaufhängung gemäß Vorgaben der BGV-C1
    -Herstellung sämtlicher Haltemittel und Seile
    -Koordinierung der Hängung gemäß Inszenierungsplan   
    und der durch uns entwickelten Vorgaben

Die Objektgewichte liegen zwischen 25kg und 2,8t, die Größen zwischen etwa 50 cm und 3,5m.
Die ältesten Objekte datieren vor dem ersten Weltkrieg, der Erhaltungszustand der verschiedenen Geschoßhüllen ist sehr unterschiedlich und durch die geschlossenen Korpi schwer zu beurteilen.


---



  


Info-Bild Nr.: 2
Montage von Sarkophagplatten, Kunsthistorisches Museum wien 2012 / 2013


Exponate: Logistik und Montage von Sonder- und Großexponaten

2012-2013



Kunsthistorisches Museum Wien   

Wandmontagen von Mosaiken und skulpturalen Objekten   
in historischer Bausubstanz   
mit künstlerisch hochwertigen Wandflächen.
Hierzu Erbringen der statischen Berechnungen,   
Entwickeln der Halterungen und der Wandanker   
sowie der Logistik- und Montageplanung



---


2011



Militärhistorisches Museum Dresden

Hängung von 23 unterschiedlichen Geschosskörpern aus verschiedenen Epochen in Seilaufhängung über Publikum gemäß bauseitiger Inszenierungsvorgabe
Hierzu:

    -Entwickeln von Exponathalterungen unter   
    Berücksichtigung von Exponatgewicht und -festigkeit
    -Beibringen von Expertisen zur Exponatfestigkeit
    -Beibringen und Mitentwickeln der   
    statischen Berechnungen zu Exponathalterung   
    und Seilaufhängung gemäß Vorgaben der BGV-C1
    -Herstellung sämtlicher Haltemittel und Seile
    -Koordinierung der Hängung gemäß Inszenierungsplan   
    und der durch uns entwickelten Vorgaben

Die Objektgewichte liegen zwischen 25kg und 2,8t, die Größen zwischen etwa 50 cm und 3,5m.
Die ältesten Objekte datieren vor dem ersten Weltkrieg, der Erhaltungszustand der verschiedenen Geschoßhüllen ist sehr unterschiedlich und durch die geschlossenen Korpi schwer zu beurteilen.


---





Militärhistorisches Museum Dresden

Hängung einer Raumkapsel "Sojus" in Seilaufhängung über Publikum gemäß bauseitiger Inszenierungsvorgabe
Hierzu:

    -Entwickeln von Exponathalterungen unter   
    Berücksichtigung von Exponatgewicht und -festigkeit
    -Beibringen von Expertisen zur Exponatfestigkeit
    -Beibringen und Mitentwickeln der   
    statischen Berechnungen zu Exponathalterung   
    und Seilaufhängung gemäß Vorgaben der BGV-C1
    -Herstellung sämtlicher Haltemittel und Seile
    -Koordinierung und Durchführung der Hängung gemäß Inszenierungsplan   
    und der durch uns entwickelten Vorgaben

Da die Materialstruktur der Objekthülle bis heute militärischer Geheimhaltung unterliegt, konnte die hinreichende Exponatfestigkeit im Bereich der Anschlagpunkte nur durch einen Zugtest an den zur Befestigung vorgesehenen Bolzen nachgewiesen werden.
Dieser wurde auf unsere Veranlassung durch das Institut Siempelkamp durchgeführt.
Die Montage erfolgte in Zusammenarbeit mit Kräften des MHD und der Bundeswehr, diese unter der Leitung des damaligen Restaurators des MHD, Herr Volkmar Stimpel. Wir haben diese Zusammenarbeit sehr genossen und möchten uns auch jetzt noch herzlich für das angenehme Klima bedanken.


---




Info-Bild Nr.: 3
anatomisches Lichtobjekt, Med-Lab, Ideenwelt Essen 2012