Exponate-Bild Nr.: 1
Kletterfelsen mit Burgmodell, Biesenthal 2014


Quadriennale Prag 2007 - Beitrag der Schweiz - im Auftrag der amh Berlin 

  

Florale Strukturen
Leuchtenburg 2014


Die Sammelausstellung "Porzellanwelten" auf der Leuchtenburg (Seitenroda, Thüringen) gliedert sich in zehn Bereiche, die sog. "Welten". Vier dieser Porzellanwelten wurden durch das Leipziger Designbüro Kocmoc.net gestaltet. Wir durften die Umsetzung dieser Entwürfe ausführen. Im Bereich "Flora-Fauna....






Lehmofen mit Blasebalg
Leuchtenburg 2013



Die Welt "Das Rätsel" befasst sich mit den Ursprüngen der mitteleuropäischen Porzellanherstellung,- kurz: der Alchemie.
In dieser Inszenierung darf das Herzstück der Alchemistenwerkstatt, der Brennofen, nicht fehlen.   
In einer interaktiven Situation darf der Besucher einen lebensgroßen Lehmofen unter "Echtzeitbedingungen" bedienen, indem er versucht, den Porzellanbrand mit einem schwerfälligen Blasebalg zu steuern.
Der Blasebalg entstand nach historischen Vorbildern in unserer Holzwerkstatt, mit freundlicher Unterstützung der Textilwerkstatt Letschert, Berlin (sehr empfehlenswert für alle Fragen der Textilgestaltung!)

Der Lehmofen entstand vor Ort und besteht aus einer Unterkonstruktion aus Holzwerkstoffen und etlichen Lagen Lehmputz, Leinölfirnis und....
das Feuer allerdings ist reine, prosaische Medientechnik!
Aber sehr gelungen.







Med-Lab, Gelenkbaukasten
Ideenwet Essen 2012




Das Objekt "Gelenkbaukasten" ist eines von drei interaktiven Exponaten, das wir im Auftrag des Gestaltungsbüros "Triad", Berlin für die Ideenwelt Essen realisieren durften. Im Ausstellungsbereich eines Herstellers medizinischer Geräte sollte der Zusammmenhang von Körperfunktionen und technischen Entwicklungen verdeutlicht werden.
Das Exponat vereint zwei Spielideen. Zum einen ist ein gewundener Draht mit einer Schlinge zu verfolgen, ohne diesen zu berühren. Bei Kontakt der Schlinge bit dem Draht ertönt ein Signal. -bekannt auch als "der heiße Draht".
Allerdings wird das Spiel erschwert. Der Besucher soll zunächst verschiedene Gelenkelemente zusammenstecken und in einer Halterung im Tisch fixieren, das letzte Element der Gelenkkette ist dann die Schlinge. Angeboten werden drei Gelenkarten: zwei Scharniergelenke, ein Kugelgelenk, zwei Kardangelenke... Wie viele Gelenke brauche ich, um den heißen Draht zu absolvieren? und in welcher Reihenfolge?
Ein gnadenloses Zählwerk erfasst Fehlerzahl und Zeit...




Med-Lab, Walzenpuzzle
Ideenwet Essen 2012




Das Walzenspiel besteht aus 4 Grafikwalzen, die gegeneinander in beliebiger Richtung verdreht werden können. Jede Walze ist in fünf Grafikflächen unterteilt. Bei richtiger Stellung der Walzen ergeben sich sinnvolle Zusammenhänge...
Im Innern der Walzen findet sich ein magnetischer Mechanismus, der über ein ausgeklügeltes System von Abstoßung und Anziehung eine erstaunlich präzise Rasterung erzeugt. Diese läuft berührungslos und daher auch absolut reibungs- und verschleißfrei!






(rechts GaleriebildohneTitel: )
Wachstumsspiel - Wie schnell wächst wer?
Überseemuseum Bremen 2010


Wachstumsgeschwindigkeiten von verschiedenen Pflanzen können hier sicht-und fühlbar werden.
Vier Pflanzenmotive sind vor jeweils einem Maßstab angeordnet. Dieser steht den jeweiligen Zeitintervall, also einen Tag oder ein Jahr. Der Besucher kann eine Schätzung vornehmen und diese am Maßstab voreinstellen. Durch herausziehen der Grafik aus dem Korpus kann die Schätzung überprüft und das tatsächliche Wachstum visualisiert werden.





  
Kalenderquiz   
Überseemuseum Bremen 2010



Manuelles, stromloses Exponat. Je Spielfläche sind fünf Fragen lesbar. Im Multiple-Choice-Verfahren sind 4 Antworten vorgegeben, von denen nur eine richtig ist. Das Spiel ist von bauseits vorhandenen, sofaähnlichen Sitzmöbeln aus zu bedienen.   
Das Exponat gehört zu einer Gruppe von insgesamt drei gestalterisch angepassten Spielmöglichkeiten.
Die Ausgestaltung der runden Spielfläche symbolisiert das "Rad der Zeit".. Hier sind fünf Textklappen realisiert. Auf der Außenseite finden sich Fragen mit jeweils vier Antwortvorschlägen. Jeder Antwort ist ein Symbol zugeordnet. Die Klappen sind flächenbündig angelegt, so dass sie zunächst nicht geöffnet werden können.
Den äußeren Radkranz bilden die mit den etsprechenden Symbolen markierten Antworttasten. Nur die mit dem Symbol der richtigen Antwort ist beweglich. Wird diese gedrückt, hebt ein verborgener Magnetmechanismus die Klappe an, so dass sie gefasst und geöffnet werden kann. Auf den beiden Innenflächen findet sich eine Erklärung sowie allgemeine Informationen zum Fragethema. Ein zweiter Magnetantrieb schließt die Klappe, sobald der Besucher diese nicht mehr festhält. So werden Schäden durch den Kontakt der geöffneten Klappen untereinander vermieden.



Lebenszeitspiel
Überseemuseum Bremen 2010


Die unterschiedlichen Lebenserwartungen verschiedener Lebewesen werden visualisiert und dem Besucher erfahrbar gemacht.
Die Rahmenbedingungen entsprechen dem "Kalenderquiz".
Die vorgegebenen Zeitspannen liegen zwischen fünf Monaten (Chamäleon) und 5000 Jahren (Grannenkiefer).

Lösung: Die vier Lebewesen (Chamäleon, Schildkröte, Eberesche, Grannenkiefer) werden grafisch abgebildet und in Sichtfenstern dargestellt. In der Spielfeldmitte liegt eine Kurbel. Wird diese gedreht, beginnt die Lebenszeit der Kandidaten abzulaufen. Zunächst sind alle vier Grafiken hinterleuchtet, nach Erreichen de jeweiligen Höchstalters erlischt das betreffende Feld. Die Zeitliche Übersetzung beträgt etwa eine Sekunde / Jahr.
jeder Grafik ist eine LCD-Anzeige zugeordnet, die die vertsreichende Zeit in Zahlen anzeigt. Nach dem erlöschen eines Feldes bleibt das Zählwerk beim erreichten Höchstalter stehen.
Da der Besucher zum Abspielen der 5000 Jahre Grannenkiefer immer noch weit über eine Stunde kurbeln müsste, haben wir einen "Jack-pot"-Modus vorgesehen. Nach verstreichen eoiner programmierten Zeitspanne wird eine Rundumlichtfunktion ausgelöst, das Zählwerk rast eigenständig auf den Endwert und der Besucher hat "gewonnen".





Globenreihe "Migration"
Überseemuseum Bremen 2010


Verschiedene historische Migrationsbewegungen werden auf einer Serie von fünf beleuchteten Globen dargestellt. Jedem Globus ist eine Grafikwalze zugeordnet, die weitere Informationen über den jeweiligen Themenkreis zur Verfügung stellt.   

Die Serie ist in einer bauseits vorhandenen Wandnische von etwa 100 cm Höhe installiert und erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 9,5 metern. Die Globen haben einen Durchmesser von 50 cm und sind auf der Betrachterseite von innen beleuchtet.
Auf der Basis eines beigestellten Layouts im PDF - Format wurden professionelle Geo-Dateien erstellt. Diese ermöglichen die Übertragung der Vorlage auf eine Kugel und bieten so die Grundlage für die Globusproduktion. Wir danken besonders Herrn Thomas Strellen vom Photogeounternehmen "Landmark" für seinen besonderen Einsatz.




Beamerinstallation "Erdscheibe"
Überseemuseum Bremen 2010


Über zwei Etagen erstreckt sich das (bauseits vorhandene) Objekt der Erdscheibe, eine groß angelegter, zweidimensionaler Globus.
Auf der Fläche der oberen Hälfte ist eine Komposition aus drei Filmen zu sehen, die parallel in endloser Wiederholung gezeigt werden.
Wegen Wegfall eines Anbieters wurden wir gebeten, die Einrichtung der Filmprojektionen zu übernehmen. Wegen der besonderen Anforderungen andie Projektion, stehen die Beamer im direkten Durchgangsbereich des Publikums. Es ist uns gelungen, in etwa 14 Tagen eine dekorative, vollverglaste Halterung zu entwickeln und herzustellen, die alle technischen und dekorativen Anforderungen erfüllt.
In die Grafik eingearbeitet befinden sich hinter zwischen den zentimeterdicken Scheiben untregelmäßig angelegte Flächen sog. Holopro - Folien. Diese ermöglichen, obwohl selbst vollkommen transparent, die Rückprojektion von Bildmaterial. Diese setzen allerdings einen bestimmten Einstrahlwinkel des Beams voraus.

Die kubistisch anmutenden Glassäulen stehen nur etwa 3 Meter von der Projektionsfläche entfernt am Geländer zum angrenzenden Treppenauge. Das gesamte Traggerüst gesteht aus einem Schienensystem, in dem sich die Beamer und die erforderlichen Umlenkspiegel nicht nur frei verorten, sondern auch verschiebungssicher fixieren lassen.Die Anpassung des Bildmaterials und die Einrichtung der Frames erfolgte bei laufendem Baubetrieb im Ausstellungsbereich.





Exponat Klimawandel
Überseemuseum Bremen 2010


Sichtbar ist ein leuchtender Halbglobus und ein Treibhausmodell, in dem 3 Anzeigeinstrumente montiert sind.Über mehrere Wahlschalter können Klimaprognosen der kommenden Jahrzehnte vorgewählt werden.
Die Anzeige erscheint in Form einer globalen Klimakarte auf dem Halbglobus und in differenzierten Einzelwerten. Diese sind auf drei Anzeigeinstrumenten im nebenstehenden Treibhausmodell ablesbar. Nach einiger Zeit kehrt die Anzeige in ihre Ausgangseinstellung, der Situation heute, zurück.

Die Globusanzeige wurde durch eine Rückprojektion in eine transluzente Halbschale realisiert. Der Beam erfolgt wegen des geringen Platzangebotes im Revisionsbereich über einen Umlenkspiegel. Für die nahezu geniale Bearbeitung der zweidimensionalen Klimagrafiken für die Kugelprojektion danke ich besonders herzlich Herrn Dr. Rolf Böhm, Kartographischer Verlag, Bad Schandau.





(rechts GaleriebildohneTitel: )
Exponat Foraminiferen
Überseemuseum Bremen 2010


Der Besucher kann selbst mikroskopieren und die ausgegebenen Bilder anhand ausliegender Listen näher bestimmen.

Auf einem verschiebbaren Objektträger am Vitrinenboden sind Materialproben zum Mikroskopieren vorbereitet. Eine elektronische Mikroskopkamera in vandalismussicherem Gehäuse ist an der Nischenrückwand direkt darüber montiert. Durch LEDs am Kameraobjektiv werden die Proben ausgeleuchtet. Die Bildausgabe erfolgt auf einem Monitor neben der Kamera.





(rechts GaleriebildohneTitel: )
Grafikwalzen


Grafikwalzen sind ein ideales Medium, wenn große Mengen an Text und Bild auf engem Raum präsentiert werden sollen, ohne den Einsatz elektronischer Medien zu bemühen. Die manuell drehbaren Objekte apellieren an den "Spieltrieb" des Besuchers und erhöhen so die Bereitschaft, sich mit den angebotenen Inhalten zu befassen.
Wir setzen Grafikwalzen je nach Erfordernis sowohl in geschlossenen Korpi als auch in einer offen liegenden Variante ein.




Die hier abgebildeten Beispiele wurden 2010 im Überseemuseum Bremen eingesetzt.
Geschlossener Acrylglaskörper, VA-Achse mit Gleitlagerung, Grafik im Direktdruck auf flexibler Kunststofftafel. Der Grafikträger ist in den Walzenkörper eingelegt und kann bei Bedarf ersetzt werden.




  
"Fliegende Kisten, Rotorspiel"
Dorniermuseum Friedrichshafen 2009 / 2010



In der Reihe "Fliegende Kisten" wurde das Rotorspiel entwickelt und realisiert. Wie bei einem weit verbreiteten Kinderspielzeug kann hier durch ziehen einer Reißleine ein Rotor in Drehung versetzt und zum Abheben gebracht werden.
Uns oblag die technische Ausgestaltung und Umsetzung des Projektes.
Gestalterische Vorgaben wurden vom Auftraggeber beigestellt.
Wir haben dieses Spiel mit einem Reversierstarter ausgerüstet und einen Rotor in den berechneten Dimensionen herstellen lassen.
Dieser steigt an einer Führungsstange bis zu   2,5m auf und kehrt dann in seine Ausgangslage zurück. Zum Schutz vor Verletzungen wurde die gesamte Flugstrecke mit einer Acrylblende eingehaust.

Auftraggeber: id3d-berlin, Gesellschaft für Themengestaltung


  
"Fliegende Kisten, Vakuumversuch"
Dorniermuseum Friedrichshafen 2009 / 2010



In der Reihe "Fliegende Kisten wurde das Exponat: "Vakuumversuch" entwickelt und realisiert.   
In zwei Röhrenpaaren wird ein Fallversuch durchgeführt. In jedem Paar befindet sich eine Holzkugel(schwer) und ein Tischtennisball.
Werden die Röhren aufgerichtet, hängen die Versuchsbälle in einem Mechanismus am oberen Röhrenende. Durch betätigen eines Hebels können sie gelöst werden und fallen etwa 90 cm herab.
An einem der Röhrenpaare ist eine Vakuumpumpe vorgesehen, mit der im Fallversuch ein Unterdruck erzeugt werden kann. Was verändert sich?
Nach dem Versuch können die Röhren, die auf einer mittig angeordneten Achse montiert sind, um 180° gedreht werden und sind dann wieder in "Startposition"
Die Halterung der Bälle wurde über einen Magnetmechanismus realisiert, der außerhalb der geschlossenen Röhren montiert ist. In
den Bällen ist ebenfalls ein kleiner Magnet eingearbeitet, der mit
dem Mechanismus korrespondiert.
Auftraggeber: id3d-berlin, Gesellschaft für Themengestaltung
















Exponate-Bild Nr.: 2
Lichtsäule Essen 2012




Exponate-Bild Nr.: 3
ATP-Synthase, Hands on Modell 2012